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charlotte
Anmeldedatum: 14.11.2008
Beiträge: 5
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 Konstitutionsbehandlung mit Calcium carbonicum
Hallo Zusammen,
Laut Repertorium soll Calcium carbonicum zu mir passen. Ich finde mich auch im Gegensatz zu den anderen genannten Mitteln wieder.
Nun habe ich die unten stehenden Informationen im Internet gefunden, die mich etwas verunsichern zu experimentieren. Was ist Eure Meinung? Kann mir (58 Jahre) LM 30 oder C200 in nicht zu häufigen Gaben mehr schaden als nutzen? Herzlichen Dank vorab für Eure Meinung!
Es sei jedoch erwähnt, dass Calcium meistens sehr lange braucht, um zu wirken - ganz der Langsamkeit des Calcium-Menschen entsprechend. Man sollte nicht zu früh das Mittel wechseln und es auch nicht zu häufig geben, besonders nicht bei älteren Menschen, da beobachtet wurde, dass auf Calcium-Gaben die Knochen entkalkten.
Selten nur lässt sich bei älteren Personen, selbst nach Zwischenmitteln, die Kalkerde mit Vorteil wiederholen, und höchst selten und fast nie ohne Nachteil in Gaben unmittelbar nacheinander.
Liebe Grüße
Charlotte
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| 14.11.2008, 16:59 |
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Adrian
Anmeldedatum: 26.03.2007
Beiträge: 515
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Hallo Charlotte,
da in der Homöopathie alles individuell betrachtet werden muss, ist Deine Frage nicht so pauschal zu beantworten. Dazu müsstest Du uns mitteilen, warum Du Calc. einnehmen willst, bzw. welche Erkrankung Du damit angehen möchtest.
Viele Grüße
Adrian
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| 15.11.2008, 17:31 |
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charlotte
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Hallo Adrian,
ich bin durch das Ravi Roy Online-Repertorium auf Calc. carb. gekommen. Nach dem Ergebnis des Repertoriums habe ich mir die ersten 5 Mittel zu Gemüte geführt. Calc. carb. stand an erster Stelle und darin finde ich mich auch meisten wieder.
Ich habe sehr viel mit Ängsten, Unsicherheit, bin sehr schnell erschöpft (kaum belastbar).
Vor Jahren war ich bei einer Heilprakterin in Behandlung, nahm das in D30 für meine chronische Bronchitis, nachdem ich vorher mehrere andere Mittel genommen hatte. Calc. carb. hat mir damals sehr gut geholfen.
Mir kommen eigentlich nur Zweifel, wegen meines Fundes bzgl. das Calc. carb. den Knochen Calcium entzieht, zumal ich die Vorstufe von Osteophorose habe und die Krankheit in meiner Familie ist.
Bevor mir jetzt jemand den "guten Rat" gibt, ich soll zu einem Homöopathen gehen, sage ich vorab schon mal, dass ich zur Zeit keine Arbeit, also kein Besuch beim Homöopathen!
Viele Grüße
Charlotte
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| 15.11.2008, 19:50 |
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Gerhard1
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Wohnort: München
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Hallo Charlotte, ich weiß nicht welches Buch du da gelesen hast. Aber das Ergebnis ist totaler Quatsch.
Calc Carb gibt man max. 1 x pro Monat als Konst Mittel und es beseitigt NICHT das Calcium im Körper !!
Vielmehr wird der Calcium Haushalt ausgeglichen, wenn du das nimmst. d.h. Es zieht Ca aus der Nahrung und führt es dem Körper zu !
Nur wenn Calcium fehlt treten auch die Symptome von Calc carb auf ! Ansonsten macht dei Mittelnahme keinen Sinn.
gruß
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| 15.11.2008, 22:45 |
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Adrian
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Hallo Charlotte,
in der Homöopathie wird immer ein Mittel gesucht, das den Zustand erzeugen kann, den man heilen möchte. Das ist das Ähnlichkeitsgesetz. Calc. sollte also schon osteoporothische Zustände erzeugen können, wenn wir sie damit heilen wollen. Das würde aber nur im Rahmen einer sehr langen, sehr intensiven Arzneimittelprüfung geschehen. Wenn Du Calc. therapeutisch einnehmen möchtest, brauchst Du Dich also davor mit keiner Potenz fürchten, wie Gerhard ja schon geschrieben hat.
Der Grund, warum ich nachgefragt hatte, war ein anderer: Calc. gehört zu den wenigen Mitteln, die bei bestimmten Zuständen gefährlich sein können, wenn man sie in mittleren oder hohen Potenzen einnimmt. Bei Calc. betrifft das in erster Linie atherosklerotische Prozesse zu. Da Du aber auf Deine Osteoporose und den geistig-seel. Bereich einwirken willst, steht der Einnahme, auch in LM30, nichts im Wege.
Dein letztes angeführtes Zitat stammt von Hahnemann. (Ich glaube aus der Reinen Arzneimittellehre.) Er hat sich an diese Aussage in seinen späten Pariser Jahren selbst nicht mehr gehalten: Calc. kann also durchaus auch häufiger gegeben werden. Gerade in einer LM-Potenz kannst Du Calc. sogar täglich einnehmen.
Viele Grüße
Adrian
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| 16.11.2008, 11:47 |
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charlotte
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Hallo Gerhard 1,
zuerst mal danke für Deine Unterstützung!
Das erste Zitat habe ich unter folgendem Link gefunden:
http://www.berliner-hp-nachrichten.de/INFOFACH/bibliothek/calcium_carbonicum_hahnemanni.htm
Viele Grüße
Charlotte
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| 16.11.2008, 12:39 |
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charlotte
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Hallo Adrian,
auch dir herzlichen Dank!
Meine Zweifel sind nun eher verstärkt durch Deine Aussage, dass Calc. bei atherosklerotische Prozessen gefährlich sein kann. Ich habe eine hochgradige Stenose einer Armschlagader und brauche einen Stent, wenn ich endlich die Qualmerei sein lasse (n kann). Das Calc. verengend wirkt, hatte ich zwar auch gelesen, aber wohl ignoriert, weil das andere alles so paßte.
Und nun???javascript:emoticon('  ')
Viele Grüße
Hannelore
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| 16.11.2008, 12:46 |
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Adrian
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Hallo nochmals,
das bestärkt doch dann die Wahl von Calc.! Nur Vorsicht mit der Potenz: Beginne einfach mit der D6 und steigere Dich langsam über D12, C30, usw.. Dann kann nichts schiefgehen!
Grüße
Adrian
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| 16.11.2008, 12:57 |
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charlotte
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Hallo Adrian,
Vielen Dank für Deinen Rat. Ich habe mit meiner Antwort gezögert, da ich eher zur LM-Potenz geneigt war, die doch sanfter sein sollen.
Viele Grüße
Charlotte
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| 17.11.2008, 18:12 |
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Adrian
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Hallo Charlotte,
auch eine Potenz muss sorgfältig ausgesucht werden und gehört zur Similebestimmung dazu. In Deinem Fall, wenn schon so deutliche pathologische Veränderungen vorliegen, brauchst Du tiefe D-Potenzen. Man benötigt in der Homöopathie die ganze Tastatur des Klaviers. Von D- über C- bis zu LM. In Deinem Fall bleibt mein Rat bei D6 zu Anfang. Die richtige Potenz ist immer sanft genug ...
Grüße
Adrian
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| 17.11.2008, 22:26 |
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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 09.09.2010, 17:19 | Alle Zeiten sind GMT
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